Betreutes Wohnen

Zwischenstation Betreutes Wohnen
Zielgruppe: junge Erwachsene

Seit Ende der 80er Jahre sind zunehmend junge Erwachsene von Arbeitslosigkeit, aber auch von Obdachlosigkeit betroffen. Sie geraten frühzeitig in einen teuflischen Kreislauf von Armut, Verwahrlosung, Unselbständigkeit, Suchtproblematiken und Resignation.

In dem Projekt „Betreutes Wohnen für junge Erwachsene“ stellt der Verein jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren neben Wohnraum umfassende pädagogische Hilfen zur Alltagsstrukturierung, beim Zugang zu Bildung und Arbeit, zur Freizeitgestaltung und Krisenbewältigung zur Verfügung.

Hier steht die gezielte individuelle Betreuung, die es den jungen Erwachsenen ermöglicht, ihr eigenes Leben in die Hand zu nehmen und zukünftig unabhängig von Sozialhilfe ihr Leben zu gestalten, ein selbständiges und eigenverantwortliches Leben zu führen und sich die finanziellen Lebensgrundlagen zu sichern, im Vordergrund.

Kostenträger ist das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main. Der Verein übernimmt als Leistungsträger jeweils für ein Jahr die Wohnraumbeschaffung und die pädagogische Betreuung. Bedingung für die Aufnahme in das Projekt ist die Bereitschaft der Betroffenen zur aktiven Mitarbeit. Das Betreuungsangebot erfolgt aufgrund einer individuellen Hilfevereinbarung, die zwischen dem Jugend- und Sozialamt, dem Verein und dem Klienten getroffen wird.

Die SozialarbeiterInnen des Vereins haben eine fundierte Ausbildung und Grundwissen der Psychologie, Soziologie und des einschlägigen Rechts, Kenntnisse der öffentlichen Verwaltungsstrukturen und deren Abläufe sowie spezielles Fachwissen, wie z. B. Schuldnerberatung.

Das Angebot „Betreutes Wohnen junger Erwachsener“ wird seit 1988 im vollen Umfang angenommen und arbeitet sehr erfolgreich nur Wenige brechen die Betreuung ab oder werden wieder obdachlos.