Aktuelles

Wir suchen Unterstützung

Der Evangelische Verein für Wohnraumhilfe e.V. ist eine gemeinnützige Organisation der Wohnungslosenhilfe in Frankfurt am Main. Er unterstützt Personen mit existenzbedrohenden Schwierigkeiten, bei denen Wohnungslosigkeit unmittelbar bevorsteht oder bereits eingetreten ist. Die Sicherung oder Beschaffung von Wohnraum und die Förderung der sozialen Integration sind dabei zentrale Bestandteile.

Geschlecht, Herkunft, Religion oder Hautfarbe haben bei uns keinen Einfluss auf die Personalentscheidungen. Wir fördern Chancengleichheit, Integration und Inklusion!


Für den Arbeitsbereich Unterkünfte suchen wir zum 1. September 2024 eine

Hausmeister:in (m/w/d) (100%)

Seit 40 Jahren betreiben wir Übergangsunterkünfte für Familien und Einzelpersonen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind und in unseren Unterkünften vorübergehend wohnen. In den Häusern organisieren und erledigen wir alle anfallenden Aufgaben im technischen Bereich mit eigenem Personal.

TÄTIGKEITSBEREICH

Sie pflegen und betreuen eine Unterkunft hinsichtlich des Allgemeinzustands und sind neben der sozialarbeiterischen Hausleitung Ansprechperson für die dort betreuten Personen. Zu allen üblichen anfallenden Tätigkeiten gehören unter anderem:

  • Überwachung des technischen Zustands der Einrichtung
  • Durchführung von Renovierungs- und Reparaturarbeiten im Haus und in den Wohnbereichen der Bewohner:innen
  • Zusammenbau von Möbeln
  • Reinigungsarbeiten im Haus und auf dem Gelände
  • Ermittlung des Materialbedarfs
  • Kontaktaufnahme zu Dienstleistern und den entsprechenden vereinsinternen Stellen bei weiterführenden technischen Anforderungen
  • Transporte und Dienstfahrten mit dem Dienst PKW

ANFORDERUNGEN

  • abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung oder entsprechende Berufserfahrung
  • Teamfähigkeit und Flexibilität betreffend den Tagesablauf in Absprachen mit Kolleg:innen
  • Offenheit im Umgang mit Menschen unterschiedlicher Herkunft
  • angemessene mündliche und schriftliche Ausdrucksmöglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse sind von Vorteil
  • körperliche Eignung für die geforderten Tätigkeiten
  • Verantwortungsbewusstsein und Engagement
  • Bereitschaft zur eigenen Weiterbildung
  • Führerschein Klasse B für PWK und Bereitschaft zur Nutzung der Dienst-PKW

Wir bieten

die Mitarbeit in engagierten und aufgeschlossenen Teams und eine gute technische Arbeitsausrüstung. Die Arbeitszeit ist in der Regel montags bis freitags zu büroüblichen Zeiten. Der Einsatz erfolgt in einer Unterkunft im Stadtgebiet Frankfurt am Main. Die Vergütung erfolgt nach der KDO (Entgeltgruppe 6), dem Arbeitsrecht für Kirche und Diakonie in Hessen und Nassau. Als Arbeitgeber bieten wir eine zusätzliche Altersversorgung im Rahmen der kirchlichen Zusatzversorgungskasse. Zu Ihrem neuen Arbeitsplatz in Frankfurt am Main kommen Sie mit einem von uns unterstützten Jobticket.

Wir sind gespannt auf Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung an die folgende E-Mail Adresse: personal@evvfwh.de

Betreuungskraft (m/w/d) (100%)

Seit 40 Jahren betreiben wir Übergangsunterkünfte für Familien und Einzelpersonen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind und in unseren Unterkünften vorübergehehnd wohnen.

TÄTIGKEITSBEREICH

Sie arbeiten in einer Unterkunft für erwachsene Einzelpersonen und Familien. Gemeinsam mit dem Team übernehmen Sie die mit dem Leistungsträger vereinbarte Betreuungsarbeit mit zugewiesenen Bewohner:innen, hier vor allem:

  • Sie sind die erste Kontakt- und Anlaufstelle für Bewohner:innen und Besucher:innen
  • Sie betreuen die Bewohner:innen in Zusammenarbeit mit den Sozialarbeitenden vor Ort
  • Sie unterstützen die Bewohner:innen bei Anträgen und der Korrespondenz mit Behörden und anderen externen Stellen
  • Sie bearbeiten telefonische und schriftliche Anfragen
  • Sie führen selbstständig das Aufnahmeverfahren für die Bewohner:innen aus
  • Sie organisieren, koordinieren und begleiten Veranstaltungen, wie zum Beispiel Freizeitaktivitäten für Familien und alleinstehende Personen

ANFORDERUNGEN

  • abgeschlossenes Hochschulstudium oder abgeschlossene Berufsausbildung in einem erzieherischen oder medizinischen Bereich
  • gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • sichere Beherrschung der üblichen Bürosoftware
  • soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit und ein stets verbindliches, sicheres Auftreten
  • Verantwortungsbewusstsein und Engagement
  • Kenntnisse der regionalen und kommunalen Hilfesysteme sind wünschenswert

Wir bieten

die Mitarbeit in engagierten und aufgeschlossenen Teams in Büros mit guten technischen Standards. Die Vergütung erfolgt nach der KDO (Entgeltgruppe 8), dem Arbeitsrecht für Kirche und Diakonie in Hessen und Nassau. Als Arbeitgeber bieten wir eine zusätzliche Altersversorgung im Rahmen der kirchlichen Zusatzversorgungskasse. Zu Ihrem neuen Arbeitsplatz in Frankfurt am Main kommen Sie mit einem von uns unterstützten Jobticket.

Wir sind gespannt auf Ihre vollständige und aussagekräftige schriftliche Bewerbung an die folgende E-Mail Adresse: personal@evvfwh.de


Für den Arbeitsbereich Unterkünfte suchen wir zum 1. Oktober 2024 eine

Sozialarbeitende (m/w/d) (50% und 100%)

Seit 40 Jahren betreiben wir Übergangsunterkünfte für Familien und Einzelpersonen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind und in unseren Unterkünften vorübergehehnd wohnen.

TÄTIGKEITSBEREICH

Sie arbeiten in einer Unterkunft für erwachsene Einzelpersonen und Familien. Gemeinsam mit dem Team übernehmen Sie die mit dem Leistungsträger vereinbarte Betreuungsarbeit mit zugewiesenen Bewohner:innen, hier vor allem:

  • Unterstützung der Hausleitung bei der Organisation einer Wohneinrichtung für Wohnungslose und Geflüchtete
  • Hilfestellung der Bewohner:innen im Umgang mit öffentlichen Stellen, bei der Wohnungssuche, der Alltagsstrukturierung und der Integration im sozialen Umfeld
  • Entwicklung von Perspektiven und Motivation hinsichtlich der schulischen und beruflichen Bildung und Ausbildung
  • Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren in der Wohnungslosenhilfe, mit den Sozialbehörden und dem Amt für Wohnungswesen
  • Hilfe bei der Vermittlung weiterführender, geeigneter und notwendiger Unterstützungsangebote
  • Krisen- und Konfliktintervention
  • Datenpflege und Verwaltungsaufgaben

ANFORDERUNGEN

  • absolviertes Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik (Diplom, B.A., M.A.)
  • fachlich und methodisch fundierte Berufskompetenz
  • vorzugsweise Erfahrung in der Wohnungslosenhilfe sowie Kenntnisse im Hilfesystem der Stadt Frankfurt am Main
  • hohe Zuverlässigkeit und Belastbarkeit
  • sehr gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Team- und Konfliktfähigkeit sowie ein hohes Maß an sozialer Kompetenz
  • verbindliches und sicheres Auftreten sowie Durchsetzungsfähigkeit
  • konstruktives, zielorientiertes und lösungsorientiertes Arbeiten
  • sichere Beherrschung der üblichen Bürosoftware
  • Bereitschaft zur Weiterbildung und Teilnahme an einer Supervision
  • Führerschein der Klasse B (PKW)

Wir bieten

die Mitarbeit in engagierten und aufgeschlossenen Teams in Büros mit guten technischen Standards. Die Vergütung erfolgt nach der KDO (Entgeltgruppe 9), dem Arbeitsrecht für Kirche und Diakonie in Hessen und Nassau. Als Arbeitgeber bieten wir eine zusätzliche Altersversorgung im Rahmen der kirchlichen Zusatzversorgungskasse. Zu Ihrem neuen Arbeitsplatz in Frankfurt am Main kommen Sie mit einem von uns unterstützten Jobticket.

Wir sind gespannt auf Ihre vollständige und aussagekräftige schriftliche Bewerbung an die folgende E-Mail Adresse: personal@evvfwh.de

Jahresbericht 2023

Die aktuelle angespannte Weltlage führt weiterhin zu anhaltend hohen Unterbringungszahlen. Die im Nationalen Aktionsplan zur Überwindung von Obdach- und Wohnungslosigkeit dargestellten Ziele gilt es nun in Taten umzusetzen, um eine präventive und nachhaltige Strategie zu verfolgen und langfristig, gesicherte Wohnverhältnisse zu schaffen.

Wir bedanken uns bei allen, die nun auch im 40. Jahr unseres Vereinsjubiläums dabei unterstützen, unsere Ziele zu verfolgen, eine menschenwürdige Unterbringung und langfristig auch gesichertes Wohnen zu ermöglichen.

Jahresbericht 2023

„Wer heute kürzt, zahlt morgen drauf!“

Dieses Zitat der Diakonie Deutschland möchten auch wir betonen: Die im Haushaltsentwurf 2024 geplanten Kürzungen haben massive Auswirkungen auf unsere Arbeitsbereiche und die Gesellschaft im Ganzen.

In unseren Arbeitsbereichen gewährleisten wir eine sichere Unterbringung für Schutzsuchende. Um diese zu ermöglichen, sind wir zwingend auf unterstützende Fachberatungsstellen, u.a. in Form von Migrationsberatungsstellen angewiesen. Diese leisten einen wichtigen Beitrag, um Schutzsuchende bei der Wahrnehmung ihrer Rechte und bei ihrer Integration zu unterstützen. Die Beratungsstellen sind existenziell wichtig, um ein menschenwürdiges Leben und psychische und physische Gesundheit für die Schutzsuchenden zu erreichen.

Eine Kürzung hat nicht nur massive Auswirkungen auf die Menschenwürde und Gesundheit der Schutzsuchenden, sondern auch auf die Gesellschaft im Ganzen. „Wer heute kürzt, zahlt morgen drauf!“ – Dies verstehen wir nicht nur als ein „Draufzahlen“ im finanziellen Sinne, sondern insbesondere auch im Hinblick auf den sozialen Frieden in dieser Gesellschaft.

Die geplanten Kürzungen sehen wir – wie auch die Diakonie Deutschland sowie andere soziale Träger – mehr als kritisch und sehen den gesellschaftlichen Zusammenhalt und sozialen Frieden gefährdet. Der Bundeshaushalt muss dringend nachgebessert werden. Statt Kürzungen sollten die Wohlfahrtsverbände in ihren Angeboten gestärkt werden! Der soziale Bereich ist seit Jahrzehnten unterfinanziert – es gilt, diesen zu stärken, statt weiterhin abzuschwächen!

Jahresbericht 2022

Unser Jahr 2022 war geprägt von einem erhöhten Zuzug an Geflüchteten aufgrund des Angriffskriegs auf die Ukraine. Gemeinsam mit den Behörden und anderen Trägern konnten wir ein funktionierendes Netzwerk aufbauen, um diesen Menschen ein Obdach zu gewähren.

Weltweite Notlagen führen immer wieder dazu, dass Menschen aus ihrer Heimat flüchten müssen. Unser Auftrag steht fest: Wir unterstützen, wenn Menschen ein „Dach über dem Kopf“ benötigen. Und diesen Schutzraum ermöglichen wir für alle – unabhängig von ihrer Nationalität!

Wir bedanken uns bei allen, die uns bei der Umsetzung unseres Auftrags unterstützt haben und auch bei allen, die dies weiterhin tun!

Nachruf

„Das Zusammenleben verlangt von uns, dass wir uns entwickeln.
Dass wir uns gegenseitig respektieren und voneinander lernen.
Dass wir gleichzeitig Abstand wahren und uns annähern“.

Norbert Müller
geb. 07.05.1944 verst. 23.06.2023

Wir trauern um Norbert Müller, der unerwartet von uns gegangen ist.
Seit 1984 hat er als Gründungsmitglied im Vorstand des Evangelischen Vereins für Wohnraumhilfe in Frankfurt am Main dessen Arbeit unterstützt und gelenkt.
Als Wegbereiter für Toleranz und Verständigung hat er sich fachkundig und mit großen Engagement, Klugheit und Humor eingemischt und erheblich zur Entwicklung von würdigen Wohn- und Lebensformen für Menschen ohne Wohnung beigetragen.

Wir werden ihn sehr vermissen.

Unser ganzes Mitgefühl gehört seiner Familie und seinen Freunden.

Evangelischer Verein für Wohnraumhilfe in Frankfurt am Main

Karin Kühn – 1. Vorsitzende
Rebekka Georgi und Heinz Gonther – Geschäftsführung

Stellungnahme zur Tätigkeit in der Günderrodestraße 5 in Frankfurt am Main

Am 03.12.2022 wurde das Haus in der Günderrodestraße 5 durch das Kollektiv „Freiräume statt Glaspaläste“ besetzt. Zu diesem Zeitpunkt war der Evangelische Verein für Wohnraumhilfe in Frankfurt am Main e.V. Untermieter der Wohnungen in diesem Haus. Im Zusammenhang mit der Hausbesetzung wurden kritische Äußerungen zu unserer Vorgehensweise geäußert. Lesen Sie dazu unsere Stellungnahme hier im Download:

Jahresbericht 2021

Auch das Jahr 2021 war geprägt von der Pandemie und hat uns alle besonders herausgefordert. Corona hat die Lage für Wohnungs- und Obdachlose verschärft. Die Pandemie hat uns gezeigt, wo dringend anzusetzen ist: an den Mindeststandards für die übergangsweise Unterbringung und dann vor allen Dingen auch: an der nachhaltigen Re-Integration Wohnungsloser in Wohnraum. 

Durch den vorherrschenden Ukraine-Konflikt ist bereits schon heute absehbar, dass die Anzahl der zu versorgenden Wohnungslosen und der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum weiter steigen.
Die Frankfurter Bürger:innen zeigen sich weiterhin solidarisch und ermöglichen fast Unmögliches.

Wir bedanken uns bei allen, die uns unterstützt haben und auch bei allen, die dies weiterhin tun!

WOHNUNG_LOS!

Kampagne WOHNUNG_LOS

Unterstützer der BAG W-Kampagne: „WOHNUNG_LOS!“ Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit in Deutschland bis 2030 beenden!

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) fordert bereits seit langem eine „Nationale Strategie zur Überwindung von Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit“. Diese ist dringend notwendig, um gezielte und nachhaltige Strategien auf der Bundesebene zu entwickeln und umzusetzen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Kommunen und Länder dies nicht allein bewältigen können.

Wir begrüßen daher, dass nun im nächsten Jahr ein Nationaler Aktionsplan entwickelt werden soll, um dem Ziel der Beendigung von Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit bis 2030 näher zu kommen.

Wir sind Unterstützer der BAG W-Kampagne mit ihren fünf Kernforderungen:

  1. Wohnraum schaffen. Bezahlbarer Wohnraum – auch für wohnungslose Menschen!
  2. Rettet das Wohnen! Prävention zur Sicherung von Wohnraum stärken!
  3. Zugang zum Leben. Gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen!
  4. Würde ist unverhandelbar. Menschenwürdige Unterbringung garantieren!
  5. Menschenrecht Gesundheit. Krankenversorgungsschutz und Zugang zur gesundheitlichen Versorgung für alle!

Höhepunkt der Kampagne ist die Aktionswoche vom 8.-16. September 2022, die sich am 11. September orientiert, dem Tag der Wohnungslosen.

Nähere Informationen und Veranstaltungen zur BAG W-Kampagne finden sich auf der Kampagnenseite der BAG W.

Jahresbericht 2020

Das letzte Jahr war überraschend und auf unterschiedliche Art und Weise auch immer wieder anstrengend, für jede_n von uns anders. Heute veröffentlichen wir unseren Jahresbericht für das Jahr 2020 und geben einen Rückblick auf die Herausforderungen des Vereins.

Wir geben sie insbesondere in Zitaten unserer Mitarbeitenden wieder.
Jeder einzelne Gedanke steht und spricht für sich.

Vielen Dank an alle, die uns im letzten Jahr begleitet und unterstützt
haben.

Resolution des Europäischen Parlaments

Das Europäische Parlament hat im November letzten Jahres eine Resolution zur „Bekämpfung der Obdachlosenquote in der EU“ verabschiedet, die das Ziel hat, Obdachlosigkeit bis 2030 nachhaltig zu beseitigen, u.a. durch die Etablierung von Housing First-Projekten.

Vor diesem Hintergrund haben wir Ende letzten Jahres mit der Redakteurin des EFO-Magazins (Evangelisches Frankfurt und Offenbach) Angela Wolf gesprochen, um die Umsetzung dieses Ziels vor dem Hintergrund der örtlichen Gegebenheiten in Frankfurt und Offenbach zu diskutieren. Wir konnten verdeutlichten, dass eine lokale Umsetzung erschwert ist, da der lokale Wohnungsmarkt zunehmend wenige Angebote im bezahlbaren Preissegment bereithält. Es bedarf einer gemeinsamen Strategie der verschiedenen Beteiligten.

Hier finden Sie den Artikel:

Obdachlosigkeit? Abschaffen!